Kölner Regio-Teams mit Licht und Schatten!

Harald Antpöhler 23. Januar 2011 Zugriffe

2.Regionalliga:

SG  Aachen - DJK Südwest Köln   82:62 (39:32)

Auch gegen den Tabellensiebten aus Aachen setzte sich der Negativtrend der Südwestler fort und die Mannschaft von DJK Coach Platon Papadopoulos musste in der Grenzstadt eine empfindliche Niederalge einstecken. Lange Zeit sah es während dieser vierzigminütigen Spielzeit in Aachen gar nicht nach einer solch klaren Niederlage aus, denn die Südwestler lagen zur Halbzeit nur knapp zurück und kämpften sich dann bis zum Ende des dritten Viertels mit allen Mitteln zurück ins Spiel. Beim Spielstand von 55:55 in der 31. Spielminute passierte aber dann Entscheidendes, denn in einer einzigen Spielphase führte ein Foul der Kölner zu wichtigen Punkten für die Hausherren, zu einem Ballverlust und zu hängenden Köpfen am oberen Ende der DJK-Trikots. „Irgendwie hat sich unsere Moral in diesem Moment verflüchtigt und wir konnten unsere gute Leistung nicht mehr abrufen, waren wie paralysiert vor der Aachener Mannschaft, die an diesem Tag nicht wirklich besser war als wir“, brachte es der Kölner Coach auf den Punkt. Die Kölner Offensivabteilung bestand bei dieser Auswärtspartie vornehmlich aus Coheen Kalondji (15) und Marcel Skupien (13), der Rest des Teams hatte sich von der Weihnachtspause wohl noch nicht richtig erholt.

TuS Königsdorf – MTV Köln  65:85  (43:38)

„Das war ein richtig hartes Stück Arbeit, auch wenn das Ergebnis eine andere Aussage zulassen könnte“, sagte der zufriedene MTV Coach Christian Mehrens, nach dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison, am späten Sonntagabend. Die Königsdorfer hatten dem MTV über dreißig Minuten das Leben in der zeitlich verlegten Partie so richtig schwer gemacht und wollte ihrerseits den ersten Saisonsieg herbeiführen. Ein 32:10 Ergebnis im Schlussviertel allerdings machten Timo Verwimp (25), Gregor Linke (14), Raed Mostafa (12) und Marcel Engel (8) zu Siegern und zeigte eine Mülheimer Mannschaft, die erst nach 30 unendlich langen Minuten ihren Rhythmus fand und dann alles spielerisch leicht über die Bühne brachte.

 

Südwest Reserve auf dem Vormarsch

Herren-Oberliga:

DJK Südwest Köln 2 – Erftbaskets Euskirchen 94:82 (48:42)

Auf einem sehr soliden Konsolidierungskurs befindet sich die Südwest Reserve in der Oberliga und scheint mit ihrem Coach Stefan Eckstein jetzt in einem ruhigeren Fahrwasser angekommen zu sein. „Endlich haben auch wir mal eine Partie sicher und gelassen nach Hause gespielt, ohne jegliche Hektik und ohne den Druck, welchen wir uns in dieser Saison oftmals selbst zubereitet haben, freute sich ein entspannter DJK Coach Stefan Eckstein. Und er konnte sich an diesem Samstag auch wirklich verlassen auf seine Truppe, denn er hatte mit Heinz Lange (26), Carsten Köhler (20) und Ryan Viehrig (16) drei exzellent, treffende Spieler an Bord, die den Gast quasi im Alleingang abservierten, ohne das Einzelspiel zu übertreiben. In der 36. Spielminute kamen die Erftbaskets zwar noch einmal bis auf sechs Punkte heran, aber auch diesen Moment meisterten die Südwestler, die jetzt das Mittelfeld der Oberliga in Augenschein nehmen mit Bravour.

 

SG Köln 99ers  - TV Leichlingen 57:65 (24:25)

Das Team von 99ers Coach Daniel Henle hat gegen den Tabellenzweiten der Oberliga eine gute Partie gespielt und trotzt einer möglichen Option auf den Sieg, das Spiel nicht gewinnen können. „Wir sind sehr ordentlich in dieses neue Jahr gestartet und können mit unserer Leistung, nicht aber mit dem Ausgang des Spiels zufrieden sein, weil mehr für uns drin war“, haderte Henle mit dem Ausgang der Partie. Nach einem guten Start und der sicheren Führung folgte im zweiten Viertel eine ganz schwache Vorstellung in der Offensive, als nur magere sechs Punkte erzielt werden konnten. Dann aber fanden Robin Flecks (14), Jan Plagemann (11), Konstantin Axnick (10) und Co. wieder ihren Rhythmus und konnten den Leichlingern Paroli bieten, ja sogar leicht auf Tuchfühlung bleiben. Erst als sich die Partie auf die Zielgerade zubewegte, sich eine Kölner Freiwurfschwäche mit unglücklichen Wurfentscheidungen mischte gerieten die 99ers von der Bahn und mussten sich geschlagen geben.

 

TV Bergheim/Bedburg - BG Köln  94:84  (52:42)

Ohne einen Teil der „Starting Five“ und ohne den etatmäßigen Coach Sven Simon mussten die Kölner zum Ligaspiel nach Bergheim anreisen. Bis zur Halbzeitpause hielt man gut mit, erlaubte den Gastgebern allerdings schon einen zweistelligen Vorsprung. Als sich dann das Blatt zu wenden schien und man mittels eines 12:0 Laufs den Vorsprung egalisieren konnte, schien das Spiel zu kippen und die routinierte Kölner Mannschaft auf dem Weg zum Sieg zu sein. „Jetzt hatten wir eine sehr starke Spielphase und konnten mit unseren besten Mitteln gegen die Bergheimer auftrumpfen, denn vorher bereiteten uns immer wieder Konzentration- und Motivationsmängel Schwierigkeiten“, sagte der Ersatzcoach Fritz Förster. Als dann aber Daniel Krettek (28), Sven Armbrecht (11) und Co. ihr Pulver verschossen hatten, konterten die Hausherren diesen Run der BG Köln und zeigten sich bei den vielen Freiwurfoptionen sehr ruhig und besonnen, mit sicheren Händen an der Foullinie.

Damen-Regionalliga: TSV Hagen - Köln 99ers 68:62 (:)

 

Kölner Jugend-Bundesligisten mit uneinheitlichen Ergebnissen

NBBL U19 Division Nord-West:

Paderborn Basket - SG Köln 99ers 86:52 (49:34)

„Gegen den Primus der Liga waren wir heute chancenlos, aber ich hoffe dieses Spiel hat uns weitergebracht, denn wir konnten auf hohem Niveau einiges ausprobieren und sahen dabei gar nicht so schlecht aus gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer“, sagte 99ers Coach Platon Papadopoulos über das Telefon aus Paderborn. Bis zur Halbzeitpause lagen die Kölner schon zweistellig im Hintertreffen, hatten aber bis dato eine solide Leistung abgeliefert und wollten nach der Pausenunterbrechung noch einmal angreifen, gegen das aktuell beste Team der Liga. Arge Rebound-Nachteile und einige Schwächen im Abschluss verhinderten aber ein Herankommen und so blieben die Punkte von Viktor Frankl-Maus (13) und Peter Füngeling (12) nicht viel mehr als blanke Ergebniskosmetik.

JBBL U 16 Division West:

Hagen Rookies - SG Köln 99ers 57:93  (28:37)

Mit einer  ganz starken Leistung in der zweiten Halbzeit haben sich die Kölner den Gruppensieg erspielt und gehen jetzt mit guten Aussichten in die Zwischenrunde, auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft. Die junge Truppe aus Köln, die größtenteils aus der letztjährigen Meistermannschaft der U14 besteht, ist ja hauptsächlich noch aus dem jüngeren Jahrgang und daher ist die Leistung umso höher zu bewerten, dass man jetzt als Tabellenführer in die nächste Runde einzieht. Hagen bot bis zur Halbzeitpause eine ordentliche Partie und kämpfte, allerdings ohne Aussichten auf den Sieg zwanzig Minuten lang tapfer gegen den Kölner Erfolg an. Dann jedoch gelang es Nuri Karaca (31), Tim van der Velde (18) und Co. die Hagener so richtig in die Mangel zu nehmen und man erzielte in der zweiten Halbzeit noch weitere 56 Punkte in der Halle der Gastgeber, was zu einem respektablen Erfolg führte.

BBV Nordwest Köln – SG Rhöndorf/Bonn 53:101 (32:51)

Bei der Premiere auf die nagelneuen Bundesligakörbe in der alten und ehrwürdigen Everhardt-Halle sind die Südwestler ganz böse unter die Räder gekommen und mussten dem Tabellendritten aus der ehemaligen Bundeshauptstadt einen hohen Tribut zollen. Im ersten Viertel konnten die Nordwestler noch mithalten, dann aber brachen alle Dämme und die ersatzgeschwächten Kölner waren nur noch Spielball der Gäste. Nick Vollmer (15), Lars Wetzstein (10) und Felix Thurn (10) konnten für ihre Mannschaft, die jetzt ab sofort in den sogenannten Play Downs an den Start geht, um die Bundesligazugehörigkeit zu erhalten, erfolgreich punkten, der Rest des Teams steuerte leider zu wenig hinzu.